07. - 14.06.17           En

Viva

IRE 2015 | 100 Min. | DCP | OmU | Drama | DE New British & Irish Cinema

SCORE Bernhard Wicki Preis

Jesus lebt im pulsierenden Havana, doch seine Zukunftsaussichten sind nicht gerade rosig: Die Mutter ist früh gestorben, den Vater hat er das letzte Mal als Kind gesehen. Er fristet ein Schattendasein als Stylist in einem Dragqueen-Nachtclub. Fasziniert beobachtet der zurückhaltende Junge die Auftritte und träumt heimlich davon, auch einmal auf der Bühne zu stehen. Aber genau in dem Moment, als er sein Ziel erreicht und als „Viva“ sein Publikum verzaubert, taucht ein Mann auf, der wütend auf ihn einprügelt – sein Vater Angel. Der ehemalige Boxer ist aus dem Knast zurück, nistet sich in seinem Apartment ein und verbietet Jesus weiter aufzutreten...

Schonungslos und in fast hypnotischen Bildern erzählt „Viva“ eine schwierige Vater-Sohn-Geschichte, die das Publikum bereits beim Telluride Film Festival und beim Sundance Festival begeisterte: „Der Film ist ein Wunder“, so die  Kritiken. Das emotional packende Drama war Irlands Oscar-Einreichung für den besten ausländischen Film und wurde auf internationalen Festivals mehrfach ausgezeichnet.

 

Regie: Paddy Breathnach
Buch: Mark O’Halloran
Kamera: Cathal Watters
Schnitt: Stephen O’Connell
Musik: Stephen Rennicks
Mit: Héctor Medina, Jorge Perugorria, Luis Alberto García
Produktion: Treasure Entertainment
Produzenten: Rebecca O’Flanagan, Robert Walpole
Verleih: Salzgeber & Co. Medien

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Paddy Breathnach

wurde 1962 in Dublin geboren und ist ein irischer Regisseur und Produzent. 1992 gründete er zusammen mit Robert Walpole Treasure Films, die Kurzfilme, Fernsehserien und Dokumentarfilme produziert. 1994 gab er sein Spielfilmdebüt mit „Alisa“, für den er beim San Sebastian Film Festival ausgezeichnet wurde. Breathnach ist Mitglied des Dublin International Film Festival und beim Director´s Guild of Ireland.

Filmografie: Viva (2015), Freakdog (2008), Shrooms (2006), Man About Dog (2004), Blow Dry (2001), I Went Down (1997), The Long Way Home (1995), Alisa (1994)