05. - 12.06.24           En

Zoros Solo

D 2019 | 90 Min. | DCP | DF | UA Neue deutsche Filme

SCORE Bernhard Wicki Preis
NDR Filmpreis für den Nachwuchs
Creative Energy Filmpreis

Der 13-jährige Zoro ist voller Energie und Einfallsreichtum, wenn es darum geht, Geld zu beschaffen, auch wenn er es mit dem Gesetz dabei manchmal nicht so ganz genau nimmt. Denn Zoro hat ein Ziel: Er wünscht sich nichts sehnlicher, als seine Familie wieder zu vereinen. Mit Mutter und Schwestern war er aus Afghanistan nach Deutschland ins schwäbische Liebigheim geflüchtet, doch seinen Vater mussten sie auf der Flucht in Ungarn zurücklassen. Als Zoro durch Zufall erfährt, dass sich der kirchliche Knabenchor unter Leitung der strengen Frau Lehmann in intensiven Proben auf einen anstehenden Chorwettbewerb in Ungarn vorbereitet, steht Zoros Entschluss fest: Er will singen lernen und mitreisen! Was anfangs nur ein willkommener, aber auch mühsamer Weg zu seinem ersehnten Ziel war, wird immer mehr zu einer neuen Leidenschaft. Frau Lehmanns anfängliche Vorurteile dem Flüchtlingsjungen gegenüber weichen einer großen Zuneigung. Und auch in dem schüchternen Julian findet Zoro einen wahren Freund. Doch die Realität holt Zoro eher ein als es ihm lieb ist und er muss ein weiteres Mal kämpfen – und dieses Mal auch für seine neue Heimat.

„Zoros Solo“ ist eine emotionale, humorvolle Geschichte über die Suche nach Heimat und Zugehörigkeit, über die Bedeutung von Familie und Freundschaft, die alle Grenzen überschreitet. Es ist der erste lange Kinofilm des in Emden geborenen Regisseurs Martin Busker. 

Regie: Martin Busker
Buch: Martin Busker, Fabian Hebestreit
Kamera: Martin L. Ludwig
Schnitt: Kilian Schmid
Musik: Steven Schwalbe
Mit: Andrea Sawatzki, Mert Dincer, Laurids Schürmann, Hadi Khanjanpour, Elmira Rafizadeh, Michael Benthin, Christine Prayon
Redaktion: Stefanie Groß (SWR)
Produktion: H & V Entertainment, SWR
Produzenten: Kathrin Tabler
Verleih: NFP marketing & distribution*

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Martin Busker

MARTIN BUSKER wurde 1980 in Emden geboren. Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton, folgte 2003 eine Fortbildung zum Regieassistenten. Von 2004 bis 2011 studierte er Filmregie mit dem Schwerpunkt Szenischer Film an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein dort entstandener Kurzfilm „Höllenritt“ feierte auf der Berlinale 2009 seine Festivalpremiere. Für seinen Diplomfilm „Halbe Portionen“ wurde er 2011 mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Max-Ophüls-Preis und dem Goldenen Spatz. Beide Filme liefen auch beim Int. Filmfest Emden-Norderney. 

Filmografie: (Auswahl): Zoros Solo (2019), Die Mockridges (2015, TV), Schloss Einstein (2012, TV), Halbe Portionen (2010, Kurzfilm), Höllenritt (2008, Kurzfilm)