06. - 13.10.21           De

Aufsichtsrat beschließt 2-G-Regelung 

Emden, 27.09.2021

In seiner heutigen Sitzung zum Themenschwerpunkt Hygienekonzept hat sich der Aufsichtsrat der Filmfest Emden gGmbH mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das in der kommenden Woche startende 31. Internationale Filmfest Emden-Norderney am Festivalstandort Emden unter Anwendung der 2-G-Regelung durchzuführen. 

Die Grundlage hierfür bildet die in der vergangenen Woche beschlossene, überarbeitete Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen, die damit für Geimpfte und Genesene wieder mehr Freiheit geschaffen hat. 

Zuvor hatte sich bereits der Festivalstandort Norderney ebenfalls auf die 2-G-Regelung festgelegt.

Das Festival wird sein Hygienekonzept entsprechend anpassen und gewährt nunmehr allen geimpften und genesenen Menschen den Zutritt zu allen Filmen, Events und Rahmenveranstaltungen des Festivals ohne die bisherigen pandemiebedingten Einschränkungen. In den Kinosälen entfallen damit die Maskenpflicht und Abstandsregelungen. 

Darüber hinaus gelten selbstverständlich die Ausnahmeregelungen der Corona-Verordnung für Kinder und Jugendliche sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

„Die 2-G-Regelung bietet viele Vorteile, sowohl für das Filmfest als auch für unsere Besucherinnen und Besucher. Uns ist einerseits schon bewusst, dass wir einige ungeimpfte Personen damit vom Festivalbetrieb ausschließen. Mit der 3-G-Regelung würden wir aber einen noch sehr viel größeren Personenkreis treffen, da dann die Abstandsregelungen in den Sälen bewirken, dass mehr als die Hälfte, im VHS-Forum sogar zwei Drittel aller Plätze frei bleiben müssten“, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Hans-Dieter Haase.

Filmfest-Geschäftsführerin Nora Dreyer zeigt sich ebenfalls froh über den Beschluss. „Natürlich verbessert dies auf der einen Seite auch unsere wirtschaftliche Situation. Darüber hinaus führt die 2-G-Regelung aber auch dazu, dass sich Gäste, Publikum und Team noch etwas sicherer fühlen können und einen Teil ihrer Freiheit zurückbekommen“. 

Alle Beteiligten sind sich in der Hoffnung einig, dass die Frage von besonderen Zugangsregelungen bei der 32. Ausgabe des Festivals, das vom 08.-15. Juni 2022 und damit wieder zu seiner angestammten Jahreszeit stattfinden wird, kein Thema mehr sein wird.

Published: 27.09.21